Zahl der ausländischen Lehrkräfte an Schulen gestiegen

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Foto: Kinder spielen auf einem Schulhof (über dts Nachrichtenagentur)

 
 
 

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Schuljahr 2018/2019 haben an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland insgesamt rund 9.700 Lehrkräfte unterrichtet, die keine deutsche, aber mindestens eine ausländische Staatsangehörigkeit haben. In den letzten zehn Jahren stieg damit die Zahl der ausländischen Lehrkräfte um rund 3.700 auf rund 9.700 (+ 61,6 Prozent), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im Schuljahr 2018/2019 machten ausländische Lehrkräfte mit 1,4 Prozent nur einen geringen Anteil der rund 686.000 voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland aus.

Der Anteil der ausländischen Lehrkräfte war in Berlin mit 5,1 Prozent am höchsten, gefolgt von Hamburg mit 3,1 Prozent, Hessen mit 2,7 Prozent und Brandenburg mit 2,5 Prozent. Den geringsten Anteil hatte Sachsen-Anhalt mit 0,5 Prozent gefolgt von Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 0,8 Prozent, so das Statistikamt weiter. Die meisten Lehrer mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit kamen aus Europa (7.800) gefolgt von Amerika (1.100) und Asien (450).

Den stärksten innereuropäischen Anteil hatten Lehrer aus Frankreich (810), dem Vereinigten Königreich (710) und Österreich (650). Vom amerikanischen Kontinent (Nord-, Mittel- und Südamerika) stammten hingegen die meisten aus den Vereinigten Staaten (700) und Kanada (180), so das Bundesamt.